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«A ceux qui naîtront après nous» Die Theatergruppe Obini («Frau» in der Yoruba-Sprache), welche 2007 in Biel von Frauen aus verschiedenen Kulturen gegründet wurde, hat sich in ihren Produktionen mit Themen der Identität und Integration, Rassismus und Gewalt auseinandergesetzt, aus der Sicht von Frauen, die von aussen kommen und hier leben. Das Stück ist inspiriert von einem Gedicht von Bertolt Brecht über die dunklen Zeiten, in der wir leben – und endet mit einem Gedicht von Erich Fried («Gespräch mit einem Überlebenden») und Musik von John Lennon. Eine stark visuell geprägte, mehrsprachige Aufführung. Theater, Gestik, Tanz und Live-Musik (Gruppe F-JAM), sowie Traum und Realität verbinden sich. Drei Szenen, zwei parallele Geschichten, erzählen von ausgeschlossenen und weitgehend ausgeblendeten Personen. Ein bewegender, kritischer Blick auf eine aktuelle Situation. |
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«was heisst denn hier fremd?!» Das Leben ist Begegnung. Begegnung erfordert Offenheit. Vielfalt und Unterschiede öffnen neue Horizonte. Unbekanntes macht neugierig! Eine Gruppe von zehn Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahre, die aus dem transkulturellen Theater- und Bildungsprojekt «fremd?!» (www.projektfremd.ch) entstanden ist. Ausgangslage ist die Klassenzimmersituation – Traumsequenzen werden getanzt und verschiedene Lebensgeschichten durch- brechen die Grundstruktur des Klassenraums. Zum Alltag gehört für alle der Umgang mit kultureller Vielfalt, ein Alltag, in dem es selbstverständlich ist, dass die Eltern aus «Serbisrilantürkedonienalbantigaleiz» kommen. Geschichten, die zeigen, dass es eine Frage der Perspektive ist, wer oder was als «fremd?!» gilt. Geschichten vom Leben in Quartieren, in denen Chancengleichheit nur eine schöne Idee ist, Geschichten von Wut und Hoffnung, von Vorurteilen und Begegnung, Fremdsein und Heimat und von der Sehnsucht, etwas aus seinem Leben zu machen. «Für uns spielt es keine Rolle, woher wir kommen – für die Gesellschaft schon» Das Stück wurde aus Improvisationen entwickelt und alle Texte wurden von den Jugendlichen selbst geschrieben. Mit: Irem Kabakci, Zeynep Yasar, Emine Yesilyayla, Laura Ferkovic, Greta Ristova, Nuri Jendreyko, Jack Ondoua, Rilind Beqiri, Musa Küsne, Qerim Ismaili, Michael Steiner / Regie: Anina Jendreyko / Tanz und Choreographie: Iljaz Jusufi (Ruff’N’X) Musik und Rap: Erdem Cayir (Makale) / Technik/Beleuchtung: Claudio Gallasch / Hospitanz: Özlem Yilmaz / Technik – Licht: Manuel Miglioretto / Michael Studer / Produktionsleitung: Michael Steiner / Foto: Matthias Wäckerlin |
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«Ene mene muh» Ene mene muh und raus bist du! Nelly Winterhalders Stück thematisiert auf mehreren Ebenen die täglich stattfindende Ausgrenzung. Schwarz und Weiss, Rot und Grün finden sich in alltäglichen Situationen wieder, bei denen stets jemand zur Aussenseiterin, zum Aussenseiter wird. Da will eine nicht mitspielen, hat jemand einfach die falsche Hautfarbe oder isst gern Fleisch. |
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«PfäffliS Patatli Kurier» Ein Toter sorgt dafür, dass einige Geschichten wieder zum Leben erwachen. Drazena Farcic und Victor Quijote hatten eine Geschäftsidee. Statt Pizzas oder Dürüm liefern sie Kartoffelgerichte in die gute Stube hungriger Zeitgenossen. Anfangs lief das Geschäft schlecht, bis die Beiden die zündende Idee hatten. Sie ändern ihren Namen in Pfäffli. Aus «Farcic-Quijotes's Patatas- Delivery» wird «Pfäfflis-Patatli-Kurier». Es funktioniert. Das Geschäft läuft wie geschmiert. So gut, dass die beiden sogar exotische Spezialitäten zu überrissenen Preisen an die Frau und den Mann bringen können. Autoren: Walter Millns, Christa Petrachi, Christoph Heusser / Spielerinnen: Christa Petrachi, Christoph Heusser / Fotos: Renata Heusser Jungman www.manjemas.tk |
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19. November 2011 |
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| 5. SECONDO THEATERTOURNEE | |||
| deutsch/dialekt /französisch ca.100Min. | |||



