secondofestival.ch

   
5. SECONDO THEATERTOURNEE  
deutsch/dialekt /französisch ca.100Min.  
 
 
obini
 

«A ceux qui naîtront après nous»
Groupe théâtrale Obini, Biel/Bienn

Die Theatergruppe Obini («Frau» in der Yoruba-Sprache), welche 2007 in Biel von Frauen aus verschiedenen Kulturen gegründet wurde, hat sich in ihren Produktionen mit Themen der Identität und Integration, Rassismus und Gewalt auseinandergesetzt, aus der Sicht von Frauen, die von aussen kommen und hier leben.

Das Stück ist inspiriert von einem Gedicht von Bertolt Brecht über die dunklen Zeiten, in der wir leben – und endet mit einem Gedicht von Erich Fried («Gespräch mit einem Überlebenden») und Musik von John Lennon. Eine stark visuell geprägte, mehrsprachige Aufführung. Theater, Gestik, Tanz und Live-Musik (Gruppe F-JAM), sowie Traum und Realität verbinden sich. Drei Szenen, zwei parallele Geschichten, erzählen von ausgeschlossenen und weitgehend ausgeblendeten Personen. Ein bewegender, kritischer Blick auf eine aktuelle Situation.

Regie: Delia Coto / Idee: Delia Coto, Andrea Casallas /Es spielen: Sarah Bavaud, Andrea Casallas, Delia Coto, Daniela Mestanek, Mirella Pop/ Musik: FJAM. Dekor: Celine Froidevaux / Video: Thomas Batschelet, Manuel Borter, Yura Imoberdorf.

 
 
fremd
 

«was heisst denn hier fremd?!»
Theatergruppe «fremd?!», Basel

Das Leben ist Begegnung. Begegnung erfordert Offenheit. Vielfalt und Unterschiede öffnen neue Horizonte. Unbekanntes macht neugierig! Eine Gruppe von zehn Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahre, die aus dem transkulturellen Theater- und Bildungsprojekt «fremd?!» (www.projektfremd.ch) entstanden ist. Ausgangslage ist die Klassenzimmersituation – Traumsequenzen werden getanzt und verschiedene Lebensgeschichten durch- brechen die Grundstruktur des Klassenraums. Zum Alltag gehört für alle der Umgang mit kultureller Vielfalt, ein Alltag, in dem es selbstverständlich ist, dass die Eltern aus «Serbisrilantürkedonienalbantigaleiz» kommen. Geschichten, die zeigen, dass es eine Frage der Perspektive ist, wer oder was als «fremd?!» gilt. Geschichten vom Leben in Quartieren, in denen Chancengleichheit nur eine schöne Idee ist, Geschichten von Wut und Hoffnung, von Vorurteilen und Begegnung, Fremdsein und Heimat und von der Sehnsucht, etwas aus seinem Leben zu machen. «Für uns spielt es keine Rolle, woher wir kommen – für die Gesellschaft schon» Das Stück wurde aus Improvisationen entwickelt und alle Texte wurden von den Jugendlichen selbst geschrieben.

Mit: Irem Kabakci, Zeynep Yasar, Emine Yesilyayla, Laura Ferkovic, Greta Ristova, Nuri Jendreyko, Jack Ondoua, Rilind Beqiri, Musa Küsne, Qerim Ismaili, Michael Steiner / Regie: Anina Jendreyko / Tanz und Choreographie: Iljaz Jusufi (Ruff’N’X) Musik und Rap: Erdem Cayir (Makale) / Technik/Beleuchtung: Claudio Gallasch / Hospitanz: Özlem Yilmaz / Technik – Licht: Manuel Miglioretto / Michael Studer / Produktionsleitung: Michael Steiner / Foto: Matthias Wäckerlin

 
 
enemenemuh
 

«Ene mene muh»
Theatergruppe St. Gallen/Oslo

Ene mene muh und raus bist du! Nelly Winterhalders Stück thematisiert auf mehreren Ebenen die täglich stattfindende Ausgrenzung. Schwarz und Weiss, Rot und Grün finden sich in alltäglichen Situationen wieder, bei denen stets jemand zur Aussenseiterin, zum Aussenseiter wird. Da will eine nicht mitspielen, hat jemand einfach die falsche Hautfarbe oder isst gern Fleisch.

Stück von Nelly Winterhalder / Regie: Sarah Fuhrmann / Schauspiel:
Samuel Mosimann, Silvana Castelberg, Martin Kaufmann, Mateo Kreienbühl/ Musik: Willi Häne

 
 
manjemas
 

«PfäffliS Patatli Kurier»
Theatergruppe Manjemas, Zürich

Ein Toter sorgt dafür, dass einige Geschichten wieder zum Leben erwachen. Drazena Farcic und Victor Quijote hatten eine Geschäftsidee. Statt Pizzas oder Dürüm liefern sie Kartoffelgerichte in die gute Stube hungriger Zeitgenossen. Anfangs lief das Geschäft schlecht, bis die Beiden die zündende Idee hatten. Sie ändern ihren Namen in Pfäffli. Aus «Farcic-Quijotes's Patatas- Delivery» wird «Pfäfflis-Patatli-Kurier». Es funktioniert. Das Geschäft läuft wie geschmiert. So gut, dass die beiden sogar exotische Spezialitäten zu überrissenen Preisen an die Frau und den Mann bringen können.
Blöd nur, dass Victor bei einer Auslieferung auf einen Toten trifft, der in der Wohnung liegt. Noch blöder ist, dass er im Stress das Kartoffelgericht neben der Leiche hat liegen lassen. Wird man einem Spanier und einer Ex-Jugoslawin glauben, dass sie mit dem Tod des Mannes nichts zu tun haben? Wie kommen die beiden überhaupt dazu, ein Ehepaar zu sein? Verdächtig ist viel. Und was ist mit den dunklen Flecken in jeder Migranten-Biografie? – Ein brodelnder Topf für allerhand Vorurteile. Und eine heisse Spur für die Polizei.

Autoren: Walter Millns, Christa Petrachi, Christoph Heusser / Spielerinnen: Christa Petrachi, Christoph Heusser / Fotos: Renata Heusser Jungman www.manjemas.tk

 
 

18. November 2011
Palace St. Gallen
Vorstellungsbeginn 20:00 Uhr
Flyer >>>
Reservation ab 15. August 2011: >>>
Eintrittspreise: Fr. 20.- / Fr. 15.- mit AHV/IV,
StudentInnen, Auszubildende, Kulturlegi
Abendkasse und Türöffnung 19:00 Uhr
Palace Blumenbergplatz, 9004 St. Gallen
www.palace.sg

 

19. November 2011
Theater Basel, Kleine Bühne
Vorstellungsbeginn 20.15 Uhr

THEATER BASEL
Flyer >>>
Vorverkauf ab 16. Oktober 2011
Billetkasse: Montag bis Freitag 10-13 und 15.30 - 18.45 Uhr, Samstag 10-18.45 Uhr
Telefon 061 295 11 33, Montag bis Samstag, 10–18.45 Uhr
billettkasse@theater-basel.ch,
www.theater-basel.ch
Eintrittspreise: Fr. 20.- / Fr. 15.- mit AHV/IV,
StudentInnen, Auszubildende, Kulturlegi
Theater Basel (kleine Bühne)Theaterstrasse 7, 4051 Basel

   
   
   
 

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